FAQ

Hier erhalten Sie schnell Antwort auf Ihre Fragen.

    I Allgemeines / Rahmenbedingungen

    Für das DB Firmenrad-Modell sind ausschließlich die vom DB-Konzern veröffentlichten Regelungen (insbesondere Erklärung zur Firmenradüberlassung, Firmenrad-Richtlinie) maßgeblich.
    Wir machen darauf aufmerksam, dass die Veröffentlichungen des externen Kooperationspartners, beispielsweise Standard-Modellbeschreibung oder FAQ, in Einzelaspekten abweichen können und für die Umsetzung keine Anwendung finden, sofern nicht explizit in der Firmenrad-Richtlinie oder den weiteren Unterlagen auf diese verwiesen wird.

    1. Wichtige Informationen

    Das DB Firmenrad-Angebot ist ein Angebot des DB-Konzerns. Für den operativen Abwicklungsprozess zuständig sind die DB FuhrparkService GmbH sowie ein externer Dienstleister. Die FAQ zum DB Firmenrad-Angebot dienen zur weiteren Information über dieses Mobilitätsangebot.
    Ansprüche hieraus können nicht abgeleitet werden. Es gelten ausschließlich die FAQ in ihrer jeweils gültigen Fassung.
    Der Arbeitnehmer hat vor Bestellung eines DB Firmenrads sicherzustellen, dass er die Firmenrad-Richtlinie sorgfältig gelesen, verstanden und die Erklärung zur Firmenradüberlassung unterzeichnet hat.

    2. Was ist das DB Firmenrad?

    Im Rahmen des DB Firmenrad-Angebots erhalten Arbeitnehmer des DB-Konzern die Möglichkeit, hochwertige Fahrräder, E-Bikes und Pedelecs (im Folgenden vereinfacht „Fahrrad“ genannt) für eine Dauer von 36 Monaten im Rahmen der Bruttoentgeltumwandlung zu nutzen.

    3. Was beinhalten die Überlassungserklärung und die Firmenrad-Richtlinie?

    Die vom Arbeitnehmer abgegebene „Erklärung zur Firmenradüberlassung“ sowie die Firmenrad-Richtlinie regeln die Nutzungsüberlassung, die Nutzungsbedingungen sowie die entgeltlichen Rahmenbedingungen, zu denen der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer das DB Firmenrad zur Verfügung stellt. Die Überlassung des Firmenrades erfolgt durch den Arbeitgeber auf der Grundlage einer Erklärung des Arbeitnehmers zur Firmenradüberlassung, in der das gewünschten DB Firmenrad, u. a. Marke, Modell, Preise und das Überlassungsentgelt festgelegt wird. Die „Erklärung zur Firmenradüberlassung“ erhält der Arbeitnehmer nach Anmeldung im Portal im dritten Schritt mit seinen Daten vorbefüllt zum Download angeboten.
    Angaben zum gewünschten DB Firmenrad, u. a. Marke, Modell, Preise und das Überlassungsentgelt, sind vom Arbeitnehmer in der Erklärung zur Firmenradüberlassung anzugeben.
    In der Erklärung zur Firmenradüberlassung werden u. a. die Regelungen zur Bruttogehaltsumwandlung zugunsten des Sachbezugs DB Firmenrad getroffen.
    Die DB FuhrparkService GmbH bevollmächtigt den Arbeitnehmer, ein von ihm bei einem kooperierenden Fahrradhändler des externen Kooperationspartners ausgewähltes Fahrrad zu bestellen.

    4. Wie erfolgt die Versteuerung des Firmenrades?

    Auf der Grundlage eines Erlasses der Finanzbehörden der Länder darf für Firmenräder die 1%-Regelung angewandt werden, die der pauschalen Nutzungsversteuerung bei Firmenwagen ähnelt. Das heißt, der geldwerte Vorteil, der aus der privaten Nutzung der überlassenen Fahrräder resultiert, mit 1 % der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) des Herstellers versteuert wird. Eine Versteuerung des Anfahrtsweges zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte ist beim Firmenrad nicht erforderlich.
    Nach einer Entscheidung der Finanzbehörden ist der Restwert Ihres DB Firmenrads zum Ende des Überlassungszeitraums von 36 Monaten mit einem Wert von 40% des Neupreises anzusetzen. Der voraussichtliche Kaufpreis des DB Firmenrads für den Arbeitnehmer wird hingegen bei etwa 17% liegen. Aus der Differenz entsteht für den Arbeitnehmer ein geldwerter Vorteil, der durch den Kooperationspartner und den Arbeitgeber übernommen wird. Der Arbeitnehmer erhält bei Kauf des Fahrrads eine Bescheinigung des Kooperationspartners zur Abführung der Steuern, die bei der jährlichen Steuererklärung beigefügt werden sollte.
    Das Firmenrad-Angebot kann zusätzlich zu den bestehenden Fahrvergünstigungen für DB-Mitarbeiter in Deutschland in Anspruch genommen werden. Das Firmenrad-Angebot wird nicht in die monatliche Freigrenze von 44 € für Sachbezüge einbezogen.

    5. Welche Vorteile bietet das DB Firmenrad?

    • Individuelle Wahl eines hochwertigen Fahrrads
    • Neueste Fahrradtechnik
    • Keine Sofortbezahlung, sondern monatliche Raten
    • Kostenersparnis gegenüber dem Direktkauf
    • Steuerersparnis durch Bruttogehaltsumwandlung
    • Integration der Versicherung gegen Diebstahl, Vandalismus und Akkuschäden
    • Mobilitätsgarantie
    • Servicegutschein für Inspektion und Wartung
    • Keine Übernahmeverpflichtung nach Ablauf des Überlassungszeitraums (36 Monate), jedoch die Möglichkeit des Erwerbs des Fahrrads beim Kooperationspartner für 17% des Neupreises.
    • uneingeschränkte Kombinationsmöglichkeit mit den weiteren Mobilitätsangeboten
    • Förderung der persönlichen Fitness und Gesundheit sowie Förderung des Umweltschutzes

    6. Wer ist zur Bestellung des DB Firmenrads berechtigt?

    Das „Firmenrad-Angebot“ gilt für die Arbeitnehmer/innen und beurlaubte Beamte der Deutschen Bahn AG sowie ihrer Konzerngesellschaften in Deutschland.
    Nicht berechtigt sind zugewiesene Beamte, Auszubildende und Arbeitnehmer mit befristeten Arbeitsverträgen. Die Finanzierung des DB Firmenrades erfolgt über Gehaltsumwandlung der Arbeitnehmer. Für alle zugewiesenen Beamten gilt gleichermaßen das Beamtenrecht. Sie erhalten ihre Besoldung nach dem Bundesbesoldungsgesetz für Bundesbeamte vom Bundeseisenbahnvermögen (BEV). Eine Gehaltsumwandlung ist aber bei Besoldung rechtlich nicht möglich. Deswegen sind zugewiesene Beamte von der Firmenradregelung ausgeschlossen. Beurlaubte Beamte hingegen - die als Arbeitnehmer Entgelt/Gehalt von der DB-Konzerngesellschaft erhalten, mit der sie einen Arbeitsvertrag abgeschlossen haben - können zur Teilnahme an der Firmenradregelung Teile ihres Gehaltes umwandeln.

    Die derzeit am Firmenrad-Angebot teilnehmenden Konzern-Gesellschaften entnehmen Sie bitte dem beigefügten Anhang.

    uebersicht-teilnehmende-gesellschaften.pdf

    7. Kann ein DB Firmenrad bestellt werden, wenn schon ein Firmenwagen genutzt wird?

    Das DB Firmenrad kann unabhängig von der Nutzung eines Firmenwagens bestellt werden.

    8. Ist das DB Firmenrad vorteilhafter als alternative Angebote am Markt?

    Beim privaten Kauf eines Fahrrads ist der Kaufpreis aus dem Nettogehalt aufzuwenden. Beim DB Firmenrad wird das Überlassungsentgelt aus dem Bruttogehalt beglichen. Der individuelle Steuerspareffekt kann mit Hilfe des Kostenkalkulators (www.dbfirmenrad.de) unverbindlich ermittelt werden.
    Bislang ist es nicht möglich, den Kauf eines Fahrrads oder E-Bikes steuerlich geltend zu machen. Diese Möglichkeit besteht ausschließlich durch ein entsprechendes Überlassungsangebot über den Arbeitgeber.
    Um den monetären Vorteil durch das DB Firmenrad beurteilen zu können, ist der Preis des Fahrrads am Markt mit dem voraussichtlichen Nettoeffekt über die Nutzungsdauer zu vergleichen. Inwiefern das DB Firmenrad vorteilhaft ist, kann der Arbeitnehmer ausschließlich individuell und ggf. nach Rücksprache mit seinem Steuerberater beurteilen.

    9. Wer sind die Ansprechpartner bei Fragen zum DB Firmenrad?

    Bei Fragen zum Firmenrad-Angebot steht als Ansprechpartner das Team Firmenrad der DB FuhrparkService GmbH unter info.dbfirmenrad@deutschebahn.com zur Verfügung.
    Bei Fragen zur Versicherung sowie bei einem Fahrraddiebstahl oder im Schadensfall wendet sich der Arbeitnehmer an den Kooperationspartner der DB FuhrparkService GmbH (Firma MLF Mercator Leasing unter jobrad-versicherungsschaden@mercator-leasing.de oder Tel. 09721 4747-314).
    Im Pannenfall steht ihm im Rahmen der Mobilitätsgarantie ein 24-Stunden-Notruf-Service unter Tel. 0761 205515-55 zur Verfügung.

    1. Wie erfolgt die Auswahl des Fahrrads?

    Berechtigte Arbeitnehmer wählen das gewünschte Fahrrad bei einem mit dem Kooperationspartner zusammenarbeitenden Fachhändler. Eine aktuelle Übersicht der bundesweiten teilnehmenden Fachhändler erhält der Arbeitnehmer auf der Internetseite der DB FuhrparkService GmbH (www.dbfirmenrad.de).
    Ebenfalls besteht die Möglichkeit, das gewünschte Fahrrad online über verschiedene Anbieter zu beziehen. Die Anbieter für den Direkt-Versand sind im Bestellportal einsehbar.
    Grundsätzlich ist es für jeden Fahrradhändler möglich, am Modell teilzunehmen. Zu diesem Zweck muss ein Kooperationsvertrag zwischen dem Händler und dem Kooperationspartner der DB FuhrparkService GmbH geschlossen werden. Eine Empfehlung für einen noch nicht teilnehmenden Händler kann auf der Ergebnisseite der Händlersuche durch den Arbeitnehmer hinterlassen werden.

    2. Gibt es Restriktionen bei der Auswahl der Räder?

    Grundsätzlich sind alle Arten und Kategorien von Marken-Fahrrädern wählbar.
    Bei der Auswahl des Rads gibt es nur wenige Einschränkungen:
    Der Kaufpreis muss zwischen 750 Euro und 10.000 Euro (inkl. USt.)liegen. Zugelassen sind ausschließlich Fahrräder und Pedelecs (bis 25 km/h), ausgeschlossen sind im DB Firmenrad-Modell sogenannte „schnelle Pedelecs“ (S-Pedelecs), die nicht mehr als Fahrrad, sondern als Kleinkraftrad klassifiziert sind.
    Als DB Firmenrad kommt im verkehrsrechtlichen Sinn jedoch nur ein Fahrrad in Betracht, das an keinerlei Voraussetzungen (z.B. Besitz einer Fahrerlaubnis, Abschluss einer Haftpflichtversicherung) gebunden ist und von der Verkehrsteuer befreit ist.

    3. Kann ich mein Fahrrad auch individuell zusammenstellen?

    Die individuelle Zusammenstellung eines Fahrrads beim Fahrradhändler ist möglich. Es ist jedoch darauf zu achten, dass seitens des Fahrradhändlers eine einheitliche Rechnung über das gesamte Fahrrad erstellt wird und im Angebot die Ausweisung einer unverbindlichen Preisempfehlung auf Basis der Einzelpreise erfolgt.

    4. Warum gibt es einen Mindestpreis?

    Der Mindestpreis ist aus qualitativen und ökonomischen Überlegungen vorgegeben.

    5. Wie viele Fahrräder darf ich maximal bestellen?

    Es kann je Arbeitnehmer eine unbegrenzte Anzahl von DB Firmenrädern bestellt werden.
    Berechtigte Nutzer im Rahmen des DB Firmenrads sind neben dem DB-Arbeitnehmer, der Ehepartner, Lebenspartner, Lebensgefährte und weitere im Haushalt des Arbeitnehmers gemeldete Personen bei Haftung des Arbeitnehmers. Relevant ist immer der Erstwohnsitz des Arbeitnehmers.
    Durch den Arbeitnehmer müssen für jedes bestellte Firmenrad eine separate Überlassungserklärung und ein entsprechendes Angebot des Fachhändlers hochgeladen werden. Die Zusammenfassung mehrerer Firmenräder auf einem Angebot kann aus technischen Gründen nicht bearbeitet werden.

    6. Welches Zubehör darf bestellt werden?

    Fest mit dem Rad verbundenes Zubehör kann mitbestellt werden und wird über die Gesamtrate mit abgerechnet. Dazu zählen beispielsweise Klickpedale, ein besonderer Gepäckträger oder bei Pedelecs ein Ersatzakku.
    Nicht zulässig sind beispielsweise Fahrradtaschen, Bekleidung oder Fahrradanhänger, da diese einfach abnehmbar sind und an anderen Fahrrädern angebracht werden können.
    Nachträglich erworbenes Zubehör kann nach Bestellung und Übernahme des Fahrrads nicht mehr in die monatliche Gesamtrate (Nutzungsentgelt) eingerechnet werden.

    1. Wo kann ich das DB Firmenrad bestellen?

    Die Bestellung eines Firmenrades erfolgt über das auf dieser Internetseite integrierte Portal des Kooperationspartners Leaserad. Dazu ist zunächst eine Anmeldung und Registrierung des DB-Arbeitnehmers erforderlich.
    Anschließend ist aus dem Portal die „Erklärung zur Firmenradüberlassung“ herunter zu laden und auszufüllen.

    Um die Bestellung auslösen zu können, lädt der Arbeitnehmer die vollständige und unterzeichnete „Erklärung zur Firmenradüberlassung“ sowie das ihm vorliegende Preisangebot seines Fahrradhändlers im Bestellportal hoch und bestätigt die Bestellung.
    Das voraussichtliche monatliche Überlassungssentgelt (Gesamtrate) kann eigenständig anhand des online verfügbaren Kostenkalkulators der DB FuhrparkService GmbH berechnet werden.
    Nach Freigabe der Bestellung durch die DB FuhrparkService GmbH ist die Bestellung verbindlich und kann nicht mehr geändert werden.

    2. Kann ich vor Bestellung das Nutzungsentgelt und dessen Auswirkungen ermitteln?

    Mit Hilfe des Kostenkalkulators der DB FuhrparkService GmbH kann vorab die voraussichtliche monatliche Nutzungsrate aufgrund des Fachhändlerangebots ermittelt werden und die Auswirkungen auf das monatliche Nettogehalt näherungsweise berechnen. Sondereffekte wie Einmalzahlungen, Freibeträge etc. können in diesem Steuerrechner nicht berücksichtigt werden, zur exakten Berechnung empfehlen wir die Konsultation eines Steuerberaters.

    Der Arbeitnehmer trägt das laufende Monats-Steuerbrutto aus seiner letzten Entgeltabrechnung ein.

    Es darf nicht ein Jahresgehalt mit JAL/JAV/Einmalzahlungen hochgerechnet werden und dann durch 12 geteilt werden. Es muss der faktische Zufluss im Monat genutzt werden.

    3. Welche Daten sind im Kostenkalkulator enthalten?

    Kaufpreis inkl. MwSt.: Diese Eingabe ist erforderlich und kann dem Angebot des Fachhändlers entnommen werden. Der Kaufpreis ist die Grundlage für die Berechnung des Überlassungsentgelts und kann eventuell aufgrund von Rabatten von der unverbindlichen Preisempfehlung abweichen.

    Unverbindliche Preisempfehlung (UVP): Diese Eingabe ist ebenfalls erforderlich und kann dem Angebot des Fachhändlers entnommen werden. Die UVP ist die Grundlage für die Berechnung der Versteuerung des geldwerten Vorteils.

    „Versicherung: Ist automatisch hinterlegt und wird durch den Arbeitgeber übernommen. Inkludiert ist zudem die Servicepauschale – diese ist obligatorisch und kann nicht verändert werden. Auf Basis der Servicepauschale erhält der Firmenrad-Nutzer jährlich zu Ende September einen Servicegutschein im Wert von 70 Euro brutto, der beim teilnehmenden Leaserad-Premium-Händler für Wartungsarbeiten einzulösen ist. Der Gültigkeitszeitraum des Servicegutscheins ist jährlich der 1.10. bis zum 31.3. des Folgejahres.

    4. Kann ein bereits erworbenes Fahrrad auch nachträglich als DB Firmenrad genutzt werden?

    Nein, eine nachträgliche Aufnahme in das DB Firmenrad-Modell ist nicht möglich.

    5. Wie läuft der Bestellvorgang ab? In 10 Schritten zum Firmenrad.

    1. Die Berechtigung vorausgesetzt, wählt der Arbeitnehmer sein Wunschfahrrad bei einem kooperierenden Fachhändler (aktuell mehr als 2.500 Händler deutschlandweit) aus.
    2. Der Arbeitnehmer nimmt die Berechnung des monatlichen Nutzungsentgeltes (Gesamtrate) online im Kostenkalkulator vor.
    3. Anschließend ist die Anmeldung im Portal unter www.dbfirmenrad.de durchzuführen und die sich mit den eingegebenen Daten erzeugte „Erklärung zur Firmenradüberlassung“ aus dem Portal herunterzuladen.
    4. Um die Bestellung auslösen zu können, ist die „Erklärung zur Firmenradüberlassung“ ist durch den Mitarbeiter zu unterzeichnen
    5. Im nächsten Schritt ist die unterzeichnete „Erklärung zur Firmenradüberlassung und das Angebot des Fachhändlers im Portal hochzuladen.
    Die Personalnummer ist im Portal 8-stellig einzugeben.
    6. Die DB FuhrparkService GmbH holt die Freigabe zur Bestellung beim Arbeitgeber ein.
    7. Nach Freigabe durch den Arbeitgeber löst die DB FuhrparkService GmbH die Bestellung bei dem Kooperationspartner aus.
    8. Nach Bestellbestätigung des Kooperationspartners erhält der Arbeitnehmer eine Abholvollmacht sowie eine Übernahmebestätigung.
    9. Mit diesen Unterlagen kann der Arbeitnehmer sein Wunschrad bei seinem Fahrradhändler abholen. Wir empfehlen die Vereinbarung eines Abholtermins mit dem Fahrradhändler.
    10. Der Fachhändler übersendet die Übernahmebestätigung unverzüglich nach der Übergabe des DB Firmenrads durch den Arbeitnehmer an den Kooperationspartner der DB FuhrparkService GmbH.

    6. Wie lange dauert die Bearbeitungszeit?

    Die Bearbeitungszeit nach Eingang des unterschriebenen Angebots beträgt bis zur möglichen Übernahme mindestens fünf Werktage. Sollten Unterlagen fehlen oder unklar sein, wird die DB FuhrparkService GmbH direkt mit dem Arbeitnehmer Kontakt aufnehmen.

    7. Wie erfolgt die Lieferung des Fahrrads?

    Der Arbeitnehmer nimmt sein Fahrrad beim Fachhändler entgegen. Er erscheint dazu persönlich und bringt die „Abholvollmacht“, die „Übernahmebestätigung des überlassenen Objekts“ sowie seinen Personalausweis oder Reisepass zur Identifikation mit. Auf der Übernahmebestätigung vermerkt der Fachhändler die Rahmennummer des DB Firmenrads, das Übergabedatum sowie Daten des Ausweises und bestätigt damit die Identität des Arbeitnehmers. Die Übernahmebestätigung ist vom Fachhändler und dem Arbeitnehmer zu unterschreiben. Mit seiner Unterschrift bestätigt er die mängelfreie Übergabe. Nach Unterzeichnung der Übernahmebestätigung kann der Arbeitnehmer sein Fahrrad sofort mitnehmen. Die Kopie der Übernahmebestätigung ist unverzüglich an die DB FuhrparkService GmbH zu senden.
    Falls das Fahrrad per Versand zugestellt wird (z.B. bei Bestellung über den Anbieter Canyon), muss die Übernahmebestätigung ausgefüllt und im Original zurück an den Versender geschickt werden. Auf den Identitätsnachweis kann aufgrund der bestätigten Versandadresse verzichtet werden. Die Kopie der Übernahmebestätigung ist an die DB FuhrparkService GmbH zu senden.

    8. Was ist, wenn das Fahrrad bei Übergabe einen Mangel hat?

    Der Arbeitnehmer hat das Fahrrad bei Übergabe durch den Vertragshändler beziehungsweise einen von diesem beauftragten Spediteur in Augenschein zu nehmen und auf seine ordnungsgemäße Beschaffenheit (insbesondere Übereinstimmung des gelieferten Fahrrads mit dem bestellten Fahrrad), Gebrauchs- und Funktionstauglichkeit und auf äußerliche Unversehrtheit zu überprüfen. Ist das Fahrrad in ordnungsgemäßem Zustand, so ist gegenüber dem Vertragshändler beziehungsweise dem von diesem beauftragten Spediteur die Übernahme zu bestätigen. Insbesondere ist auf die korrekte Angabe der Rahmennummer des Fahrrads auf der Übernahmebestätigung zu achten. Eventuelle Mängel sind unverzüglich schriftlich der DB FuhrparkService GmbH anzuzeigen. Zeigen sich später Mängel, die bei Übergabe des Fahrrads nicht erkennbar waren, sind diese unverzüglich nach Entdeckung ebenfalls der DB FuhrparkService GmbH anzuzeigen. Der Arbeitnehmer haftet für alle Schäden des Arbeitgebers, die aus einer unvollständigen oder fehlerhaften Übernahmebestätigung entstehen, sofern der Arbeitnehmer dies zu vertreten hat.

    1. Welche Schadensfälle werden von der inkludierten Versicherung abgedeckt?

    Jedes Fahrrad ist über die Fahrzeugversicherung gegen unvorhergesehene Beschädigung, Diebstahl, Vandalismus und Raub versichert. Im Interesse der Schadensverhütung/Diebstahlvermeidung ist das Fahrzeug mittels Markenschloss (Fa. ABUS, AXA, Trelock mit einem Mindestkaufpreis von 40 Euro netto) an einen festen Gegenstand anzuschließen.
    Für eine ausreichende Haftpflichtversicherung für den Fall, dass mit dem Fahrrad Schäden gegenüber Dritten verursacht werden, muss der Arbeitnehmer jedoch selbst sorgen.

    2. Wie hoch ist der Selbstbehalt der Versicherung?

    Es gibt keinen Selbstbehalt im Versicherungsfall.

    3. Muss die angebotene Versicherung gewählt werden?

    Die angebotene Versicherung wird durch Ihren Arbeitgeber übernommen und ist nicht abwählbar. Die Versicherung wird zusammen mit dem Überlassungsentgelt als Bruttoumwandlungsbetrag über die Gehaltsabrechnung einbehalten.

    4. Welche Verpflichtung habe ich als Nutzer gegenüber der Versicherung?

    Im Interesse der Schadensverhütung/Diebstahlvermeidung ist das Fahrrad gemäß den Regelungen des „Merkblatts zur Maschinenversicherung“ mittels Markenschloss (Fa. ABUS, AXA, Trelock mit einem Mindestkaufpreis von 40 Euro netto) an einen festen Gegenstand anzuschließen (siehe auch Anhang 4 der Richtlinie). Eine Einschränkung des Schutzes nach Uhrzeit besteht nicht.
    Sofern sich im Schadensfall herausstellt, dass das Fahrrad nicht geeignet gegen Diebstahl gesichert war, stellt dies eine grobe Fahrlässigkeit dar und berechtigt den Versicherer, im Schadensfall die Ersatzleistung entsprechend der Schwere des Mitverschuldens zu kürzen. Der Arbeitnehmer trägt alle von ihm zu vertretenen und nicht von der Versicherung gedeckten Schäden wie beispielsweise Schäden, die infolge grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz entstanden sind.

    5. Warum benötige ich eine Versicherung?

    Bei der Überlassung gilt das überlassene Objekt als Sicherheit für die Finanzierung, deshalb muss es zwingend gegen Diebstahl gesichert sein. Hausratversicherungen decken meist jedoch nur das Eigentum des Versicherten ab oder leisten nur mit Einschränkungen. Bei dem Firmenrad ist der Arbeitnehmer nicht Eigentümer des überlassenen Objekts, sondern es wird ihm lediglich für den Zeitraum von 36 Monaten vom Arbeitgeber überlassen.

    6. Wenn mein Fahrrad gestohlen wurde, bekomme ich dann Ersatz?

    Nein, die Versicherung tritt für den Schaden aus der vorzeitigen Beendigung der Überlassung ein. Für den Arbeitnehmer fällt in diesem Zusammenhang die Zahlung des Selbstbehalts der Versicherung an.
    Der Arbeitnehmer erhält keinen Ersatz, kann jedoch nach Abwicklung des Schadens ein neues Rad bestellen. 

    7. Wann endet der Versicherungsschutz?

    Der Versicherungsschutz endet mit Ablauf der Nutzungsüberlassung.

    8. An wen wende ich mich, wenn ich einen Versicherungsschaden zu melden habe?

    Bei Fragen zur Versicherung sowie bei einem Fahrraddiebstahl oder im Schadensfall wendet der Arbeitnehmer sich an den Kooperationspartner (Firma MLF Mercator Leasing unter jobrad-versicherungsschaden@mercator-leasing.de oder Tel. 09721 4747-314).

    1. Wer darf das DB Firmenrad nutzen?

    Berechtigte Nutzer im Rahmen des DB Firmenrads sind neben dem Nutzer (DB-Konzern-Arbeitnehmer) der Ehepartner, Lebenspartner, Lebensgefährte und im selben Haushalt lebende Personen bei Haftung des Arbeitnehmers. Relevant ist immer der Erstwohnsitz des Arbeitnehmers.

    2. Wer kommt für die Wartungs-, Instandhaltungs- und Inspektionskosten des Fahrrads auf?

    Der Arbeitnehmer hat mit dem Fahrrad pfleglich umzugehen und ist dafür verantwortlich, dass sich das Fahrrad jederzeit in einem betriebssicheren Zustand befindet.
    Leistungen, die nicht durch das monatliche Überlassungsentgelt und die Servicepauschale abgedeckt werden, sind vom Arbeitnehmer privat zu tragen. Dies betrifft zum Beispiel sonstige Instandhaltungskosten, insbesondere für Reparaturen und Ersatz von Verschleißteilen wie z.B. Reifen, Bremsbeläge und Antriebsteile, Firmenradpflege, Zubehör jeglicher Art, verlorene Teile wie Bordwerkzeug, Luftpumpe etc.
    Auf Basis der Servicepauschale erhält der Firmenrad-Nutzer jährlich einen Servicegutschein im Wert von 70 Euro brutto, der bei einem JobRad-Premium-Händler im Zeitraum 1.10. bis 31.3. des Folgejahres einzulösen ist.
    Der Leistungsumfang des Inspektions-Coupons beinhaltet Dienstleistungen und Teile im Rahmen einer Jahresinspektion nach den Vorgaben des Bundesinnungsverbandes für das Deutsche Zweiradmechaniker-Handwerk (BIV), bis zu einem Wert von 70 Euro.
    Bei Pedelecs ist jährlich eine UVV-Prüfung (Unfallverhütungsvorschrift) durch den Arbeitnehmer vornehmen zu lassen. Diese UVV-Prüfung wird im Rahmen der Inspektion über den Gutschein abgedeckt.
    Bei einem Gewährleistungsfall muss er sich an den ausliefernden Vertragshändler wenden.

    3. Darf das Fahrrad auch im Ausland genutzt werden?

    Im Inland kann das Fahrrad uneingeschränkt genutzt werden. Aus versicherungsrechtlichen Gründen ist eine Nutzung im Ausland auf die EU und die Schweiz beschränkt.

    4. Kann die für ein Fahrrad laufende Nutzungsdauer beendet werden, weil der Arbeitnehmer ein neues Fahrrad bestellen möchte?

    Nein, eine vorzeitige Beendigung der Nutzungsüberlassung durch den Arbeitnehmer und eine Rückgabe des Fahrrads während des vorab definierten Nutzungszeitraums ist grundsätzlich nicht möglich. Dies gilt auch für den Fall, dass der Arbeitnehmer ein neues Fahrrad bestellen möchte.

    5. Was passiert bei Verlust, Diebstahl oder Zerstörung?

    Schäden durch Straftaten sind unverzüglich der zuständigen Polizeidienststelle anzuzeigen. Des Weiteren ist die DB FuhrparkService GmbH und der Versicherer unverzüglich über das Schadensereigniss zu informieren. Der Schaden durch die vorzeitige Beendigung des Überlassungsverhältnisses (d. h. die abgezinsten restoffenen Überlassungsentgelte zuzüglich Restwert) wird von der Versicherung abgedeckt.

    6. Was ist in einem Gewährleistungsfall zu unternehmen?

    Weist das Fahrrad während der Zeit der Überlassung Mängel auf und bestehen noch kaufrechtliche Ansprüche („Gewährleistungsansprüche“), sind diese von dem Arbeitnehmer gegenüber dem ausliefernden Vertragshändler geltend zu machen. Der Arbeitnehmer wird darauf hingewiesen, dass diese Gewährleistungsansprüche gegen den Vertragshändler nicht über die gesamte Dauer der Nutzungsüberlassung bestehen.
    Nach Ablauf der Gewährleistung sind Schäden am Antrieb oder Akku von Pedelecs durch die Versicherung mit abgedeckt, in diesem Fall ist Kontakt mit der Firma Mercator bzw. der DB FuhrparkService GmbH aufzunehmen. Zu beachten ist jedoch auch hier der Selbstbehalt der Versicherung.

    7. Was beinhaltet die Mobilitätsgarantie?

    Die Mobilitätsgarantie bietet einen 24-Stunden-Notruf-Service (Tel. 0761 20551555), der Ihnen rund um die Uhr hilft, wenn z. B. ein platter Reifen oder eine klemmende Gangschaltung Ihre Weiterfahrt verhindert. Sie bietet eine mobile Pannenhilfe durch zertifizierte Werkstätten vor Ort, und organisiert den Transport von Rädern, Gepäck und Anhängern bis zur nächsten Werkstatt, zum Zielort oder nach Hause. Bis zu 150 Euro der Kosten werden im Rahmen der Mobilitätsgarantie erstattet (jedoch keine Kosten für Ersatzteile). Beim selbstorganisierten Transport werden maximal 50 Euro der Reparaturkosten erstattet.

    8. Darf das Fahrrad verkauft oder verschenkt werden?

    Nein, das Fahrrad darf während der Nutzungsüberlassung weder vermietet, verliehen, verschenkt, veräußert noch umgebaut (Ausnahmen siehe Punkt 9) werden.

    9. Darf ich das Fahrrad während der Nutzungszeit umbauen?

    Während der Nutzungszeit sind ausschließlich der Anbau oder Tausch von
    Sattel, Lenkergriffen, Pedalen, Klingel, Rückspiegel, und/oder Tacho zulässig.

    1. Was geschieht nach Ablauf der regulären Nutzungsdauer?

    Die DB FuhrparkService GmbH bzw. deren Kooperationspartner benachrichtigen den Arbeitnehmer 4 Wochen vor dem Ende des Zeitraums der Überlassung und fordert zur Rückgabe des Firmenrades auf. In diesem Benachrichtigung wird der Arbeitnehmer auf die Möglichkeit des Erwerbs des Fahrrads nach Ablauf des Überlassungszeitraums informiert.
    Kaufoption:
    Der externe Kooperationspartner kann nach Ablauf des Nutzungszeitraums dem Arbeitnehmer ein Angebot zum Kauf des Fahrrads zum kalkulierten Marktwert unterbreiten. Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch gegenüber dem externen Kooperationspartner oder dem Arbeitgeber, dass das Fahrrad nach Ende des Nutzungszeitraums vom Arbeitnehmer gekauft werden kann, dies obliegt allein deren Entscheidung.
    Rückgabe des Firmenrads:
    Unterbreitet der externe Kooperationspartner kein Kaufangebot oder nimmt der Arbeitnehmer ein Kaufangebot nicht an, ist der Arbeitnehmer verpflichtet, das Fahrrad auf Kosten des Arbeitnehmers (einschließlich Verpackungskosten) am Ende des Überlassungszeitraums an einen von dem externen Kooperationspartner benannten Ort in Deutschland zu senden. Eine Transportversicherung ist von dem Arbeitnehmer auf eigene Kosten abzuschließen.

    Das Fahrrad muss bei Rückgabe in einem ordnungsgemäßen und betriebssicheren Zustand sein. Etwaige Kosten zur Wiederherstellung dieses Zustands trägt der Arbeitnehmer.

    2. Welche Folgen hat eine vorzeitige Beendigung der Nutzerüberlassung?

    Im Falle einer vorzeitigen Beendigung desr Firmenrad-Überlassungsvertrags und somit der Nutzungsüberlassung ist der Arbeitnehmer verpflichtet, dem Arbeitgeber den Schaden zu ersetzen, der sich aus der vorzeitigen Beendigung der Firmenrad-Überlassung ermittelt ergibt.

    Kaufoption:
    Der externe Kooperationspartner kann nach Ablauf des Nutzungszeitraums dem Arbeitnehmer ein Angebot zum Kauf des Fahrrads zum kalkulierten Marktwert unterbreiten. Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch gegenüber dem externen Kooperationspartner oder dem Arbeitgeber, dass das Fahrrad nach Ende des Nutzungszeitraums vom Arbeitnehmer gekauft werden kann, dies obliegt allein deren Entscheidung.


    Rückgabe des DB Firmenrads:
    Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber den aus der vorzeitigen Beendigung der Überlassung entstehenden Schaden (Zahlung der für den Restnutzungszeitraums des abgezinsten Restnutzungsüberlassungsentgeltes in einer Summe abzgl. des durch den externen Kooperationspartners ermittelten Restwertes zum Zeitpunkt der vorzeitigen Beendigung der Firmenrad-Überlassung) zu ersetzen. Diese Höhe des Schadens Summe ist aus dem Nettogehalt zu entrichten, wodurch der Steuervorteil entfällt. Zudem trägt der Arbeitnehmer die Bearbeitungsgebühr der DB Fuhrparkservice GmbH in Höhe von 30 Euro.
    Das Fahrrad ist zum Zeitpunkt der vorzeitigen Beendigung der Überlassung auf Kosten des Arbeitnehmers (einschließlich Verpackungskosten) an einen von der DB FuhrparkService GmbH benannten Ort in Deutschland zu senden. Eine Transportversicherung ist vom Arbeitnehmer auf eigene Kosten abzuschließen. Das Fahrrad muss bei Rückgabe in einem ordnungsgemäßen und betriebssicheren Zustand sein. Etwaige Kosten zur Wiederherstellung dieses Zustands trägt der Arbeitnehmer.

    3. Was ist bei Rückgabe unter „ordnungsgemäßem“ Zustand zu verstehen?

    Ordnungsgemäßer Zustand bedeutet ein dem Alter und normaler Nutzung entsprechender Zustand des Fahrrads. Hierbei kann es sich um kleinere Kratzer oder Verschmutzungen sowie üblichen Verschleiß wie abgefahrene Reifen oder Bremsklötze handeln. Nicht ordnungsgemäß sind z.B. Verschlechterungen durch Unfälle oder unsachgemäße Nutzung, z.B. Überladung.

    4. Kann die für ein Fahrrad laufende Nutzungsdauer beendet werden, weil der Mitarbeiter ein neues Fahrrad bestellen möchte?

    Nein, eine vorzeitige Beendigung der Nutzungsüberlassung durch den Mitarbeiter und eine Rückgabe des Fahrrads während des vorab definierten Nutzungszeitraums ist grundsätzlich nicht möglich. Dies gilt auch für den Fall, dass der Mitarbeiter ein neues Fahrrad bestellen möchte

    1. Gibt es eine Helmpflicht für Pedelecs?

    Aktuell besteht nach der StVO keine Helmpflicht für Pedelecs, da sie rechtlich als Fahrräder gelten. Wir empfehlen aber bei jedem Fahrradmodell das Tragen eines geeigneten Fahrradhelms.